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Prof. Dr. Fee-Alexandra Haase: Kritik


Klaus Holzapfel schreibt in seiner Vorbemerkung vom September des Jahres 1971 zur Schrift Kritische Psychologie: "Diese Abhandlungen sind Niederschlag einer krisenhaften wissenschaftlichen Neuorientierung ihres Verfassers, die erst in dem letzten Artikel ihren Abschluß fand." (809) Die kritische Biographie beinhaltet Fußnoten mit Kommentaren. Robert Alters und Carol Cosmanns Kritische Biographie von Stendal wird als eine Übersetzung aus dem Amerikanischen von Gerhard Windfuhr in Wien im Jahre 1982 gedruckt. Willibald Gutsches Schrift Ein Kaiser im Exil mit dem Untertitel Der letzte deutsche Kaiser Wilhelm II in Holland wird unter dem Titel kritische Biographie in Marburg im Jahre 1991 gedruckt. Ernst Wesslings Schrift Furtwängler wird auch als eine kritische Biographie bezeichnet, die in Stuttgart im Jahre 1985 erscheint. Nach der Einleitung mit dem Titel Der Goethe-Mensch werden Furtwänglers Elternhaus, seine Lehrer während der Gesellenjahre, sein Leben in Mannheim, die Zeit als Gewandhauskapellmeister, Tätigkeiten für die Philharmonie, seine Aufenthalte in Amerika und Bayreuth und Details wie seine Rede wider die Modernen aus dem Jahre 1933 behandelt. Ereignisse wie der Fall Hindemith, die Via Salzburg, das Karajan-Syndrom, der Krieg und die Nachkriegsjahre mit seiner Zeit als Dirigier-Nomade bis zu den letzten Jahren werden hier mit einem Anhang von Quellen und Quellennachweisen mit einer Zeittafel und Register dargestellt. (810)

Die Definition der Krise hat wie die des Begriff Kritik Eingang in der Psychologie auf dem Wege über die Medizin gefunden. Hippokrates verstand unter der Krise die plötzliche Lösung eines akut lebensbedrohlichen Zustands im Gegensatz zur langsamen Lysis. Analog dazu wird der Begriff Krise als dramatische Auseinandersetzung mit psychischen Konflikten im Lexikon der Psychologie im Jahre 1987 aufgefaßt. (811) Aus diesen Begriffen werden zahlreiche abgeleitete Begriffe entwickelt. Die Definitionen im Lexikon der Psychologie zu den Begriffen Kriterium und kritische Werte besagen im Jahre 1987 in der Sprache der Psychologie: "Es ist die Bezeichnung für ein entscheidendes Merkmal, das mit einem anderen Merkmal verglichen werden kann. Als Kriterien werden kritische Werte verzeichnet, bei deren Erreichung oder Überschreitung eine alternative Entscheidung in ihr Gegenteil umschlägt." (812) Zur Definition der Kritikfähigkeit unterscheidet das Lexikon in untergeordnete Begriffe für Arten der Kritik: "Die Kritikfähigkeit ist die spezielle Fähigkeit, zu komplexen Sachverhalten prüfend Stellung zu nehmen und ist eine Teilfunktion der Intelligenz, Sie unterscheidet sich hier in die Begriffe Sachkritik, Personalkritik, Sozialkritik und Selbstkritik." (813) Nach der Definition der Psychologie ist die Kritiksucht das "unwiderstehliche Verlangen, alles und jedes zu bemängeln ist vielfacher Ausdruck innerer Unzufriedenheit, verbunden mit fehlender Selbstkritik." (814) Die Definition über die kritische Theorie in der Lehre der Psychologie besagt: "Kritische Theorie verbindet Einsichten marxistischer und freudianischer Denker bei ihrer Überprüfung der verschiedenen Arten, in denen "Interessen" Wissen beeinflussen, und hat Untersuchungen zum Vorurtheil auf Gebieten, die von Familie und Erziehung bis zur Erkenntnistheorie reichen, vorgelegt. In neuerer Zeit haben sich kritische Theoretiker mit Versuchen (positivistischer) (Natur-) Wissenschaftler befaßt, eine intersubjektiv verbindliche Sprache für empirische Aussagen zu schaffen." (815)

Zurück zum Text  809. Holzapfel: Kritische Psychologie. 1977. S. 7.

Zurück zum Text  810. Wessling, Bernst W.: Furtwängler. Eine kritische Biographie. Stuttgart 1985.

Vgl. zu den einzelnen Abschnitten S. 9-36, S. 37-58, S. 59-77, S. 78-110, S. 111-133, S. 134-165, S. 165-184, S. 194-208, S. 209-233, S. 234-252, S. 253-278, S. 279-295, S. 296-320, S. 320-339, S. 365-393, S. 394-416, S. 417-446. Anhang S. 447-469.

Zurück zum Text  811. Lexikon der Psychologie. 1987. S. 1174.

Zurück zum Text  812. Lexikon der Psychologie. Herausgegeben von Wilhelm Arnold u. a. Neuaus-gabe. Zweiter Band. Freiburg, Basel und Wien 1987. S. 1174.

Zurück zum Text  813. Lexikon der Psychologie. 1987. S. 1174-1175.

Zurück zum Text  814. Lexikon der Psychologie. 1987. S. 1175.

Zurück zum Text  815. Lexikon der Psychologie. 1987. S. 1175.

 

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Stand der letzten Aktualisierung: 4. Juli 2001
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