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Prof. Dr. Fee-Alexandra Haase: Kritik


Die Zeitschrift Wiener literarisches Echo mit dem Untertitel Kritische Vierteljahresschrift für Dichtung und Geistesgeschichte erscheint in Wien bei Sexl in den Jahren von 1948/49 bis 1951 mit der mythischen Figur aus der griechischen Kultur. Die Zeitschrift Hephaisto mit dem Untertitel Kritische Zeitschrift zur Theorie und Praxis der Archäologie und angrenzender Wissenschaften wird in Bremen seit dem Jahre 1979 publiziert und entleiht ihren Titel ebenfalls einer Gottheit. In dem Journal Argos, das in Leipzig in dem Jahre 1845 mit dem Untertitel Zeitschrift für Kritik und Anti-Kritik auf dem Gesammtgebiet der Medizin erscheint, ist die griechische Insel ein Symbol. Material und Fomen sind ebenfalls in Zeitschriften in den Nemn von Titeln vertreten. Die literarische Kritik am ersten Weltkrieg ist in der Zeitschrift Die weißen Blätter dokumentiert worden. Der Silberne Spiegel ist eine Zeitschrift für neue Kunst und Kritik, die in Dresden im Jahre 1919 erscheint. Die Symbolik des Kreises in der Natur finden wir in Alfred Hartmanns Journal Der Morgenstern mit der Unterschrift Zeitschrift für Litteratur und Kritik, das von einer litterarischen Gesellschaft im Jahre 1836 herausgegeben wird. Unter dem Titel Kürbiskern mit der Unterschrift Literatur, Kritik, Klassenkampf in der Ausgabe von Christian Geissler aus München werden Artikel vom Jahre 1965 bis zum Jahre 1987 publiziert. Die Zeitschrift Criticón mit dem Titelemblem eines krähenden Hahnes erscheint seit dem Jahre 1970.

Eine Zeitschrift zu den Künsten Oper, Operette und Tanz mit dem Titel Zeitschrift und Sammelwerk für Theater-Interessenten erscheint in Güstrow in den Jahren 1919 bis 1920. Die Zeitschrift Moderne Dichtung mit dem Untertitel Monatsschrift für Literatur und Kritik wird in Leipzig und Wien im Verlag Rolver im Jahre 1890 publiziert und mit der Zeitschrift Moderne Rundschau fortgesetzt. In der Tagespresse ist das Feuilleton neben den Rubriken Wissenschaft, Politik, Wirtschaft und Sport das für die Kritik zuständige Ressort. So schreibt Emil Dovivat in dem Werk Zeitungslehre über das kritische Urteil: "Schon dem jungen Journalisten ist das kritische Urteil über Männer und Mächte, über politische und kulturelle Kräfte, politische Aktion, künstlerische Leistung verantwortlich anvertraut." (1114) Die Kritik wird von Dovivat als publizistische Form der Zeitung definiert: "Die Kritik, als Wertung künstlerischer Leistung (Theaterkritik, Musikkritik, Kunstkritik), ist eine publizistische Form des kulturellen Teils der Zeitung. Selbst diese Stilform zeigt die zeitungsgemäße Zweckbestimmung." (1115)

Neben der weit verbreiteten Tageskritik der Tagespresse ist die Kritik Bestandteil von Wochenzeitungen, Publikumszeitschriften und Fachzeitschriften. Innerhalb der Printmedien spricht die Kritik im Feuilleton ein breiteres Publikum an als die in Form eines Buches oder Katalogs veröffentlichte Kritiken und andere Medien wie Funk und Fernsehen. Die Kritik ist trotz der Neuerungen der Medientechniken seit dem 2. Weltkrieg in den audio-visuellen Medien, Zeitschriften im Medienmarkt und Formen multimedialer Datenvermittlung vertreten. Kennzeichnend für die zeitgenössische Kritik ist ihre Erscheinungsform als Begriff einer Aussage im Text und als Bezeichnung für die Form eines Artikels. Texte und Bilder zur Kritik finden sich im Internet. Ein Beispiel für ihre Dokumentation sind die Suchmaschinen. Im Jahre 1998 erhielt man im Internet auf die Anfrage nach Kritik in der Suchmaschien Yahoo Verweise aus Kanälen (channels) mit Suchergebnissen (search results) von 1199 Verknüpfungen für das Suchwort Kritik mit vier Kategorien, 94 Plätzen (sites) und 41 kontemporären Nachrichten. Durch das Internet und dessen Erweiterungen wie elektronische Briefe (e-mails) werden Daten weltweit zugänglich.

Zurück zum Text  1114. Dovivat, Emil: Zeitungslehre. 1. Theoretische und rechtliche Grundlagen, Nachricht und Meinung. Sprache und Form. 6., neubearbeitete Auflage. Von Jürgen Wike. Berlin und New York 1976. S. 50.

Zurück zum Text  1115. Dovivat. Zeitungslehre. 1976. S. 180

 

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Stand der letzten Aktualisierung: 4. Juli 2001
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