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Prof. Dr. Fee-Alexandra Haase: Das Bild. Die Tugenden der perspicuitas, der Durchschaubarkeit, und der Klarheit und Berühmtheit (claritas) sind in der Rhetorik beheimatet und gelten auch für die Bschreibung. Zu den undeutlichen bildlichen Formen, die von der Rhetoriklehre als Fehler (vitia) getadelt werden, zählt die dunkelte Metaphorik, die den Gegenstand de Leser oder Hörer nicht erhallt. Im 7. Buch erwähnt Cicero in seinem Brief an Atticus das Rätsel (aenigma). (4) Das Rätsel ist eine aus der Allegorie abgeleitete Form. Augustinus bemerkt in den Confessiones (IX) das Rätsel der Ähnlichkeit (aenigma similitudinis) und Visionen (visiones). (5) Die Beschreibung von Bildern ist als Thema von Epigrammen, die in der Anthologia Graeca überliefert werden, zu finden. Bereits bei den Epigrammen des Ausonius sind die Bezeichnungen signum, simulacrum und pictura zu finden. Ausonius spricht von einem marmornen Zeichen (signum marmoreum) für ein Grabdenkmal: 6. VALENTINIANO IVNIORI IN SIGNVM MARMOREVM Das Bild (pictura) eines Löwen (leo) beschreibt er folgendermaßen: 7. PICTVRAE SVBDITI VBI LEO VNA SAGITTA A Für die Darstellung der Allegorien Occasio und Paenitentia nutzt Ausonius die Bezeichnung Ebenbild (simulacrum): 11. IN SIMVLACRVM OCCASIONIS ET PAENITENTIAE |
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