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Dr. Rainer Hering: Säkularisierung, Entkirchlichung, Dechristianisierung und Formen der Rechristianisierung bzw. Resakralisierung in Deutschland (1)


Bereits im ersten Jahrzehnt nach der Reichsgründung wollte der Berliner Hofprediger Adolf Stoecker (1835-1909) den fortschreitenden Entkirchlichungsprozess innerhalb der Arbeiterschaft vor allem der Großstädte aufhalten und zugleich den Sozialdemokraten eine Konkurrenzorganisation gegenüberstellen. Am 5. Januar 1878 gründete er die Christlichsoziale Arbeiterpartei, der allerdings der erwartete Zulauf versagt blieb, so dass drei Jahre später das Wort "Arbeiter" aus dem Namen gestrichen wurde. (74) Einen weiteren Versuch der Verbindung von Kirche und Arbeiterbewegung unternahmen in den zwanziger Jahren des 20. Jahrhunderts die - zumeist den Sozialdemokraten nahestehenden - Religiösen Sozialisten um Paul Tillich (1886-1965). Ihnen gelang es weder, auf die Landeskirchen Einfluss zu nehmen, noch nennenswerte Teile der Arbeiterschaft an die Kirche zu binden, doch kam ihnen große Bedeutung für die langfristige Annäherung von Kirche und Sozialdemokratie zu, die sich nach 1945 besonders zeigte. (75)

In der Theologie bahnte sich eine Neubesinnung auf die Bibel an. Die Dialektische Theologie, deren führender Vertreter Karl Barth (1886-1968) war, betonte die Jenseitigkeit Gottes und die Souveränität seiner Offenbarung. Der Mensch könne nicht über Gott als dem ganz Anderen verfügen, zwischen Gott und Welt bestehe ein unendlicher qualitativer Unterschied, den der Mensch allein von sich aus nicht überbrücken könne. (76)

Die nach dem Ende des Ersten Weltkrieges in Hamburg entstandene, kurzlebige Volkskirchenbewegung, geleitet von Hauptpastor August Wilhelm Hunzinger (1871-1920), Pastor Franz Tügel (1888-1946) und dem Pädagogen Peter Petersen (1884-1952), strebte eine "sittliche Wiedergeburt" des deutschen Volkes an. Diese gab es für die Initiatoren nur auf der Basis einer religiösen Wiedergeburt. Das ganze Volk als Einheit verstanden, sollte in der Kirche religiös und damit sittlich wiedergeboren werden, die Kirche sollte zugleich volksverbunden sein. So glaubte man auch die vorhandene Distanz zu Kreisen der Arbeiterschaft aufheben zu können. (77) Eine Außenseiterposition nahm Johannes Müller (1864-1949) ein, der seit 1916 auf Schloss Elmau die Menschen im Industriezeitalter über die Ethik Jesu - die Bergpredigt erschien ihm als spirituelles Kraftzentrum - zur eigenen Persönlichkeitsbildung führen wollte. (78)

Die Suche nach einer Neuorientierung und Wegen, die Entkirchlichung einzudämmen, machte sich zu Beginn der zwanziger Jahre in neuen Formen der Gottesdienstgestaltung bemerkbar. Die theologische Bewegung der "Lutherrenaissance" stützte sich auf einen offenbarungstheologischen Ansatz. Gott sei Subjekt der Liturgie, nicht die Gemeinde. (79) Die unter dem Terminus "jüngere liturgische Bewegung" zusammengefassten Gruppen strebten eine Erneuerung des kirchlichen und gottesdienstlichen Lebens durch eine Öffnung, durch neue Erfahrungen und Begegnungen an. Sie wandten sich beispielsweise verstärkt der Religionswissenschaft (80) oder der katholisch-anglikanischen Ökumene (81) zu. Wichtigste Gruppe waren die von der Jugendbewegung geprägten Berneuchener, die sich seit 1923 zu Konferenzen trafen und deren Kern sich 1931 zur Evangelischen Michaelsbruderschaft um Karl Bernhard Ritter (1890-1968) (82) zusammenschloss. (83) Ihr Ausgangspunkt war der geringe Kontakt der Jugend zur Kirche. Sie erstrebten eine umfassende Erneuerung, wobei sie den liturgischen Subjektivismus ebenso kritisierten wie den Traditionalismus der Lutheraner. Durch das Wort Gottes werde gleichnishaft die ganze Fülle des Lebens transparent. Die altkirchliche Trinitätslehre war für sie wichtiger als die Lutherische Rechtfertigungslehre. Der Schlüsselbegriff "Gleichnis" bzw. "Symbol" wurde im 1926 erschienenen "Berneuchener Buch" trinitarisch entfaltet. Das Wort wolle Fleisch werden und Gestalt annehmen, allerdings nur gleichnishaft und vorläufig. Gottesdienstliche Gestaltung sei "Ringen um den notwendigen und symbolkräftigen Ausdruck der Wahrheit". (84) Wort, Sakrament und Gebet gelten als Kraftspender für das persönliche wie gemeinsame Leben. Das Abendmahl wird so oft wie möglich gefeiert, es gilt als Gemeinschaftsmahl. Je nach Möglichkeit werden Chöre, Musikinstrumente und andere Formen der künstlerischen Gestaltung in den Gottesdienst miteinbezogen. Die am Altar dienenden Brüder tragen weiße Gewänder anstelle des schwarzen Talars. Die "Beichte der Gemeinde" wird zu einem selbständigen Gottesdienst. Das Programm der Berneuchener kann mit dem Begriff der "Resakralisierung" charakterisiert werden, in manchen Formen nähert diese, noch heute bestehende protestantische Gruppierung sich der katholischen Kirche an. (85)

In Hamburg waren die Berneuchener vergleichsweise stark vertreten. Eng mit ihnen verbunden war auf kirchenpolitischer Ebene die Neukirchliche Gruppe, die eine vermittelnde Position zwischen den beiden Hauptrichtungen des Protestantismus, den Positiven und den Liberalen, einnahm. Sie strebte eine "soziale Volkskirche, die im Gottesdienst und Gemeindeleben zu verantwortlichem Handeln erzieht", an. (86) Einzelne Vertreter dieser Richtung waren aufgeschlossen gegenüber modernen Entwicklungen und engagierten sich insbesondere in der männlichen Jugendarbeit, vor allem in Arbeitervierteln. "Vater" dieser Arbeit war Pastor Clemens Schultz (1862-1914), der damit in Hamburg-St.Pauli den Boden für die Verbindung von Kirche und Jugendbewegung bereitete. (87) Einen Lehrlingsverein hatte der Pastor an der Hamburg-Eilbecker Friedenskirche, Nicolai von Ruckteschell (1853-1910), eingerichtet. Er bot für Jugendliche "Klassische Abende" an, an denen klassische Literatur, z.B. Goethes zweiteilige Tragödie "Faust", gelesen und besprochen wurde. Jeweils vierzehntägig am Freitag trafen sich bei ihm Männer aus Arbeiterkreisen, die der sozialdemokratischen Partei nahe standen, und Vertreter aus dem Bürgertum zur gemeinsamen Diskussion. Die Förderung des Gemeindegedankens war ein zentrales Anliegen von Ruckteschells. Sein ehemaliger Hilfsgeistlicher Walter Friedrich Classen (1874-1954) gehörte 1901 zu den Begründern des Hamburger Volksheimes im Arbeiterviertel Hammerbrook. (88) Er schied aus dem kirchlichen Dienst aus, um sich ganz der Jugendarbeit widmen zu können. Sein Ziel war es, die Arbeiterjugend an die Kirche heranzuführen und sie zugleich dem Einfluss der Sozialdemokraten und Kommunisten zu entziehen. Zu diesem Zweck verfasste er zahlreiche Schriften für und über die Jugend, darunter auch Theaterstücke. An der Universität engagierte er sich schon frühzeitig für die Institutionalisierung der Jugendkunde. (89)

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74 Dieter Fricke: Christlichsoziale Partei (CSP). In: Lexikon zur Parteiengeschichte Bd.1 Köln: Pahl-Rugenstein 1983, S. 440-454; Kaiser, Sozialdemokratie, S. 268-269; Günter Brakelmann/Martin Greschat/Werner Jochmann: Protestantismus und Politik. Werk und Wirkung Adolf Stoeckers. Hamburg: Christians 1982 (=Hamburger Beiträge zur Sozial- und Zeitgeschichte, 17); Hans Engelmann: Kirche am Abgrund. Adolf Stoecker und seine antijüdische Bewegung. Berlin: Institut für Kirche und Judentum 1984 (=Studien zu jüdischem Volk und christlicher Gemeinde, 5).

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75 Arnold Pfeiffer: Religiöse Sozialisten. In: Diethart Kerbs/Jürgen Reulecke (Hg.): Handbuch der deutschen Reformbewegungen 1880-1933. Wuppertal: Hammer 1998, S. 523-536; Ulrich Peter: Der "Bund der religiösen Sozialisten" in Berlin von 1919 bis 1933. Geschichte - Struktur - Theologie und Politik. Frankfurt/M u.a.: Lang 1995 (=Europäische Hochschulschriften, 23, 532); Rainer Hering: Theologie im Spannungsfeld von Kirche und Staat. Die Entstehung der Evangelisch-Theologischen Fakultät an der Universität Hamburg 1895 bis 1955. Berlin-Hamburg: Reimer 1992, S. 251-257 (=Hamburger Beiträge zur Wissenschaftsgeschichte, 12); Renate Albrecht/Werner Schüßler: Paul Tillich. Sein Werk. Düsseldorf: Patmos 1986; dies.: Paul Tillich. Sein Leben. Frankfurt/M u.a.: Lang 1993; Hermann Fischer (Hg.): Paul Tillich. Studien zu einer Theologie der Moderne. Frankfurt/M: Athenäum 1989.

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76 Scholder, Kirchen Bd.1 S. 46-64; Hermann Fischer: Systematische Theologie. In: Georg Strecker (Hg.): Theologie im 20. Jahrhundert. Stand und Aufgaben. Tübingen: Mohr 1983, S. 289-388, hier S. 289-309; Eberhard Busch: Karl Barths Lebenslauf. Nach seinen Briefen und autobiographischen Texten. Berlin: Ev. Verlagsanstalt 1975, 4. Aufl.1986; Christofer Frey: Die Theologie Karl Barths. Eine Einführung. 2. Aufl. Waltrop: Spenner 1994.

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77 Die neue Kirche. Im Auftrage der hamburgischen Volkskirchenvertretung herausgegeben von Pastor Franz Tügel und Dr. Peter Petersen. Nr.1 vom 5.10.1919, S.1-2. Zur Volkskirchenbewegung, aber ohne Bezug auf Hamburg, vgl. Kurt Meier: Die zeitgeschichtliche Bedeutung volkskirchlicher Konzeptionen im deutschen Protestantismus zwischen 1918 und 1945. In: Carsten Nicolaisen (Hg.): Nordische und deutsche Kirchen im 20. Jahrhundert. Referate auf der Internationalen Arbeitstagung in Sandbjerg/Dänemark 1981. Göttingen: Vandenhoeck & Ruprecht 1982, S. 165-197 (=Arbeiten zur Kirchlichen Zeitgeschichte, B 13); ders.: Volkskirche 1918-1945. Ekklesiologie und Zeitgeschichte. München: Kaiser 1982 (=Theologische Existenz heute, 213). Zu Tügel: Rainer Hering: Die Bischöfe Simon Schöffel, Franz Tügel. Hamburg: Verein für Hamburgische Geschichte, 1995 (=Hamburgische Lebensbilder in Darstellungen und Selbstzeugnissen, 10). Zur Idee der "Wiedergeburt" im politischen Raum: Rainer Hering: "Des Deutschen Volkes Wiedergeburt". Völkischer Nationalismus und politische Erneuerungspläne. In: Zeitschrift für Geschichtswissenschaft 42 (1994), S.1079-1084.

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78 Jochen-Christoph Kaiser: Erneuerungsbewegungen im Protestantismus. In: Diethart Kerbs/Jürgen Reulecke (Hg.): Handbuch der deutschen Reformbewegungen 1880-1933. Wuppertal: Hammer 1998, S.581-593, hier S. 585-588.

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79 Die "Luther-Renaissance" war veranlasst durch die Thesen Ernst Troeltsch (1865-1923), der Luther mit seiner theologischen Fragestellung überwiegend dem Mittelalter und nicht der Neuzeit zugeordnet hatte, und durch die katholische Lutherdeutung, die die evangelische Theologie mit konfessioneller Polemik und kritischen Fragen konfrontierte. Hauptvertreter waren hier Friedrich Heinrich Suso Denifle (1844-1905) und Hartmann Grisar (1845-1932). Durch diese Anstöße erhielt die Luther-Forschung einen neuen Impuls, die frühen Vorlesungen des Reformators von 1516-1518 wurden entdeckt und ausgewertet. Vor allem die Arbeiten von Karl Holl (1866-1926) sind hier zu nennen. 1921 erschienen seine Aufsätze zu Luther als erster Band der "Gesammelte(n) Aufsätze zur Kirchengeschichte" (Luther. Tübingen: Mohr 1921). Von seinen Schülern ist neben Heinrich Bornkamm (1901-1977) und Hanns Rückert (1901-1974) vor allem Emanuel Hirsch (1888-1972) zu erwähnen, der eine überragende Stellung einnahm. Auch Paul Althaus (1888-1966) war als Holl-Schüler Repräsentant des sich gegen die Dialektische Theologie abgrenzenden Luthertums. Er erhob das Volk bzw. die völkische Gemeinschaft in den Rang einer Schöpfungsordnung. In den zwanziger Jahren war vor allem sein Entwurf einer Eschatologie intensiv rezipiert worden, vgl. Johannes Wallmann: Karl Holl und seine Schule. In: Zeitschrift für Theologie und Kirche, Beiheft 4: Tübinger Theologie im 20. Jahrhundert. Tübingen: Mohr 1978, S. 1-33; Hermann Fischer S. 309-322; Robert P. Ericksen: Theologen unter Hitler. Das Bündnis zwischen evangelischer Dogmatik und Nationalismus. München: Hanser 1986; Heinrich Assel: Der andere Aufbruch. Die Lutherrenaissance, Ursprünge, Aporien und Wege: Karl Holl, Emanuel Hirsch, Rudolf Hermann (1910-1935). Göttingen: Vandenhoeck & Ruprecht 1994 (=Forschungen zur systematischen und ökumenischen Theologie 72).

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80 Führender Vertreter war Rudolf Otto (1869-1937), dessen wichtigstes Buch "Das Heilige. Über das Irrationale in der Idee des Göttlichen und sein Verhältnis zum Rationalen" 1917 erschien und bis 1936 25 Auflagen erfuhr. Für Otto war das Heilige eine eigenständige Kategorie, die nicht mit dem absolut Sittlich-Guten gleichgesetzt werden dürfe. Das Numinose sei das Heilige ohne seine sittlichen und rationalen Momente. Es habe eine furchtbare ("mysterium tremendum") und eine faszinierende ("fascinans") Seite und komme in allen Religionen vor, es sei ihr eigentlicher Kern. So entstand eine neue Sicht des Christentums und der Bibel. Otto wollte das Erbe der Liberalen Theologie weiterentwickeln und den Gottesdienst fundamentaltheologisch von der Begegnung mit dem Heiligen her neu verstehen, die Tradition der kultischen und der mystischen Erfahrung zusammenführen und einen Dialog des Christentums mit vor allem den östlichen Religionen auf religionswissenschaftlicher Grundlage beginnen. Im Gottesdienst betonte er die zentrale Stellung der Predigt, wollte aber auch das gemeinsame Gebet der Gemeinde gestärkt wissen, wobei die schweigende Anbetung des gegenwärtigen Gottes und das Vaterunser den Höhepunkt darstellen sollten, vgl. Rudolf Otto: Das Heilige. 12. Aufl. Gotha-Stuttgart: Perthes 1924, bes. S. 102-133; Jack S. Boozer/Martin Kraatz: Rudolf Otto (1869-1937), Theologe und Religionswissenschaftler. In: Ingeborg Schnack (Hg.): Marburger Gelehrte in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts. Marburg: Elwert 1977, S. 362-389 (=Veröffentlichungen der Historischen Kommission für Hessen, 35); Cornehl S. 72.

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81 Die Hochkirchliche Bewegung entstand in England und wurde zu Beginn des 20. Jahrhunderts verstärkt in Deutschland rezipiert. Sie plädierte u.a. für eine bischöfliche Kirchenverfassung, das Stundengebet, die Wiederaufnahme der Privatbeichte und die Wiederherstellung des Vollgottesdienstes. Bekanntester Vertreter war der Religionswissenschaftler Friedrich Heiler (1892-1967), der seit 1929 Vorsitzender der Bewegung war, vgl. Kurt Goldammer: Friedrich Heiler (1892-1967), Theologe und Religionshistoriker. In: Ingeborg Schnack (Hg.): Marburger Gelehrte in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts. Marburg: Elwert 1977, S. 153-168 (=Veröffentlichungen der Historischen Kommission für Hessen, 35); Andreas Lippmann: Marburger Theologische Fakultät im Nationalsozialismus. Phil. Diss. Ms. Marburg 1999; Walter Drobnitzky: Hochkirchliche Bewegung II. In Deutschland und anderen Kirchen der Ökumene. In: Die Religion in Geschichte und Gegenwart 3. Aufl. Bd.3 Tübingen: Mohr 1959, S. 379-382; Reinhard Mumm: Hochkirchliche Bewegung in Deutschland. In: Theologische Realenzyklopädie Bd.15 Berlin-New York: de Gruyter 1986, S. 420-421.

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82 Zu Ritter, der während der Weimarer Republik der DNVP angehörte und schon 1932 die Regierungsbeteiligung der NSDAP in Preußen befürwortete, vgl. neben der unten genannten Literatur zur Berneuchener Bewegung: Festgabe für Karl Bernhard Ritter zu seinem siebzigsten Geburtstag am 17. März 1960. Kassel: Stauda 1960; Ulrich Schneider: Die Bekennende Kirche zwischen "freudigem Ja" und antifaschistischem Widerstand. Eine Untersuchung des christlich motivierten Widerstandes gegen den Faschismus unter besonderer Berücksichtigung der Bekennenden Kirche in Kurhessen-Waldeck und Marburg. Kassel: Brüder Grimm 1986, S. 67. Eine umfassende wissenschaftliche Biographie Ritters steht noch aus.

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83 Kirchenkreisarchiv Alt-Hamburg, Nachlass Hans-Rudolf Müller-Schwefe, K 1.4, Die Urkunde der evangelischen Michaels-Bruderschaft.

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84 Das Berneuchener Buch. Vom Anspruch des Evangeliums auf die Kirchen der Reformation. Hg. von der Berneuchener Konferenz. Hamburg: Hanseatische Verlagsanstalt 1926 (Nachdruck Darmstadt: Wissenschaftliche Buchgesellschaft 1978), S. 99.

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85 Credo ecclesiam. Von der Kirche heute. Kassel: Stauda 1955; Karl Bernhard Ritter: Die Eucharistische Feier. 3.Aufl. Kassel: Stauda 1961; Ders.: Kirche und Wirklichkeit. Hg. von Christian Zippert. Kassel: Stauda 1971; Wilhelm Stählin: Via Vitae. Lebenserinnerungen. Kassel: Stauda 1968, bes. S. 310-371; Hans Carl von Haebler: Geschichte der Evangelischen Michaelsbruderschaft von ihren Anfängen bis zum Gesamtkonvent 1967. Marburg: Selbstverlag 1975; Hans Nickles (Hg.): Der Berneuchener Dienst. Auftrag und Weg. Kassel: Selbstverlag 1982; Adolf Köberle: Theologie und Leben der Evangelischen Michaelsbruderschaft. In: Deutsches Pfarrerblatt 61 (1961), S. 582-586; Cornehl S. 71-74; Peter C. Bloth: Praktische Theologie. In: Georg Streker (Hg.): Theologie im 20. Jahrhundert. Stand und Aufgaben. Tübingen: Mohr 1983, S. 389-493, hier S. 456-463; Hans Urner: Berneuchen. In: Die Religion in Geschichte und Gegenwart 3. Aufl. Bd.1 Tübingen: Mohr 1957, S. 1065-1067; Heinz Henche: Michaelsbruderschaft. In: Theologische Realenzyklopädie Bd.22 Berlin-New York: de Gruyter 1992, S. 714-717; Achim Reis: Die Jugendbewegung als religiöses Phänomen. Phil. Diss. Frankfurt/M 1994, bes. 50-56; Kaiser: Erneuerungsbewegungen S. 589-591; Peter C. Bloth: Berneuchen. In: Religion in Geschichte und Gegenwart. 4. Auf. Bd.1 Tübingen: Mohr 1998, S. 1326-1327.

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86 Hering, Staat S. 189.

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87 Hermann Maurer (Hg.): Clemens Schultz. Das Lebensbild eines Jugendführers und Volksmannes. Wülfingerode-Sollstedt: Treue 1927; Detlev J.K. Peukert: Clemens Schultzens "Naturgeschichte der Halbstarken". In: Schock und Schöpfung. Jugendästhetik im 20. Jahrhundert. Darmstadt-Neuwied: Luchterhand 1986, S. 391-393. Eine umfassende wissenschaftliche Biographie von Schultz fehlt noch.

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88 Eine umfassende wissenschaftliche Monographie zum Volksheim steht noch immer aus. Siehe dazu Staatsarchiv Hamburg, 614-1/27 Volksheim; Walter Classen: Sechzehn Jahre im Arbeiterquartier. Hamburg: Selbstverlag 1932; Festschrift fünfzig Jahre Hamburger Volksheim e.V. 12.4.1901-1951. Hamburg: Selbstverlag 1951; Festschrift 90 Jahre Kulturelle Vereinigung Volksheim. Hamburg: Selbstverlag 1991; Hans-Joachim Rackow: Das Hamburger Volksheim. Entstehung, Organisation und Zielsetzung. Ein Beitrag zur Volksbildungsarbeit des liberalen Protestantismus im Wilhelminischen Reich. Staatsexamensarbeit Ms. Hamburg 1980; Angela Schwarz: Studien zur Geschichte des "Volksheims" in Hamburg. Magisterarbeit Ms. Hamburg 1988, dort bes. S. 20-63 zu Gründung und Finanzierung des Volksheims.

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89 Vgl. Peter Dudek: William Stern und das Projekt "Jugendkunde". In: Zeitschrift für Pädagogik 35 (1989), S. 153-174. Eine umfassende wissenschaftliche Biographie von Classen ist noch ein Desiderat. Vgl. mit umfangreicher Bibliographie Rainer Hering: Classen, Walt(h)er Friedrich. In: Biographisch-Bibliographisches Kirchenlexikon. Begründet und hg. von Friedrich Wilhelm Bautz. Fortgeführt von Traugott Bautz. Bd. XVI. Herzberg: Bautz 1999, S. 276-320; Walter Classen. Ein Hamburger Pädagoge zwischen Tradition und Moderne. Lebenserinnerungen - Sechzehn Jahre im Arbeiterquartier. Mit einer Bibliographie Walter Classens. Herausgegeben und eingeleitet von Rainer Hering. Herzberg 2001 (= Bibliothemata ,20).

 

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Stand der letzten Aktualisierung: 10. April 2002
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