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Prof. Dr. Fee-Alexandra Haase: "Style and Styles"


Die Redekunst ist ein Inbegriff der Regeln, nach welchen man wohl reden lernet. Einer, der die Redekunst versteht, kann sie also andre lehren; aber selbst vielleicht keine mittelmässige Rede ausarbeiten, oder halten; wie Aristoteles mit seinem Beyspiele gewiesen. Das sind nun Lehrer der Redekunst, oder Redekünstler. Beredt heißt derjenige, der diese Kunstregeln nicht nur versteht, sondern wirklich ausüben kann, und eine Fertigkeit darinnen hat. Diese nennet man nun insbesondere Redner; ob sie gleich die Regeln derselben niemanden Beybringen koennen oder wollen. Jene hiessen latein. Rhetores, diese Oratores. Beredsamkeit ist die Fertigkeit so zu reden, dass man seine Zuhörer von seiner Meynung überredet, und sie gewinnet, das zu thun, was man von ihnen verlanget. So war Cicero ein Mann von grosser Beredsamkeit. So sind Fleischier, Saurin und Mosheim beredte Männer gewesen. Die Wohlredenheit endlich ist eine Geschicklichkeit, wohl und angenehm zu reden und zu schreiben; wenn man gleich die Absicht nicht hat, jemanden zu überreden. Viele besitzen also die Wohlredenheit in Briefen, Gesprächen und Geschichten, die darum noch keine Redner zu nennen sind., Sie haben eine angenehme Schreibart, eine geläufige Zunge. Sie reden und schreiben munter und artig, ohne eben ihre Leser und Zuhörer zu überreden, oder zu gewinnen. Aber man höret sie gern, und liest ihre Schriften mit Vergnügen. Es sind homines diserti, scriptores venusti, aber keine oratores. (11)

Jean Pauls discusses ‚style" in his work Vorschule der Ästhetik in the 14. Programm as a phenomenon of sensuality:

XIV. Programm.

On style and its realisation:

§ 76 Definition of style, character of great writers of prose -

§ 77 Sensality of style

XIV. Programm.

Über den Stil oder die Darstellung:

§ 76 Definition des Stils, Charakter unserer großen Prosaiker -

§ 77 Sinnlichkeit des Stils

Zurück zum Text  11. Gottsched, Johann Christoph: Beobachtungen über den Gebrauch und Mißbrauch vieler deutscher Wörter und Redensarten. Academisch Proefschrift. Straßburg 1758. Pp. 174-175.

 

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Stand der letzten Aktualisierung: 28. April 2005
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